Redaktionelles Manifest

Das Relevant Magazin ist ein modernes Online Magazin, das von jungen Journalisten betrieben wird.

Um unsere Arbeit transparent zu machen, legen wir unsere Arbeitsweisen offen und klären dabei grundsätzliche Fragen.

Worüber schreiben wir?

Über Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Auf der einen Seite berichten wir über aktuelle Geschehnisse, auf der anderen Seite machen wir Exkurse in die Vergangenheit. Denn die Ereignisse von früher beeinflussen, wie wir heute denken und wie sich unsere Welt entwickelt.

 

Für wen schreiben wir?

Junge Leute, die auf der einen Seite bereits ein Interesse an Politik haben, aber auch junge Leute, denen nur die richtigen Impulse fehlen. Denn jeder ist politisch. Dabei wollen wir nicht nur weltoffene, linke Menschen ansprechen, sondern auch Menschen aus dem liberalen Spektrum zur Diskussion anregen.

Wir distanzieren uns allerdings klar von nationalem, völkischem oder rechtsextremem Gedankengut, denn wir wollen zwar keine Filterblasen schaffen, aber wir ziehen auch klare Grenzen. Wir stellen Fragen, die sich andere nicht trauen und spielen gerne mit Utopien, denn die stehen nicht im Gegensatz zur Realpolitik, sondern nur zum Status Quo, den wir gerne mal in Frage stellen.

 

Wie erreichen wir das?

In erster Linie durch Analysen, Kommentare, Diskussionen und Erklärstücke. Wir informieren und geben Impulse, damit sich der Leser seine eigene Meinung bilden kann. Dafür nehmen wir auch gerne mal das Mikrofon oder die Kamera zur Hand und bieten Lesern an, über unsere Beiträge zu diskutieren oder eigene vorzuschlagen.

Wir fokussieren uns auf junge Themen oder überlegen, wie wir Themen jung machen können. Wir fragen uns zweimal, ob wir über den Dieselskandal oder die Rente schreiben und wenn ja, wie wir es tun. Dafür kommunizieren wir in der Redaktion miteinander und sprechen Themen ab.

Dabei achten wir ausnahmslos auf journalistische Standards und orientieren uns am Pressekodex.

 

Wie garantieren wir Meinungsdiversität?

Unsere Redaktion besteht aus Menschen, mit ähnlichen politischen Ansichten. Wir bewegen uns im Spektrum zwischen links und linksliberal und stehen zu Werten, wie Antifaschismus, Feminismus und Antikapitalismus. Allerdings gibt es innerhalb dieser Felder genug Reibung zwischen uns, um zu diskutieren.

Dabei stellen wir uns Fragen wie:

„Sollen wir Nazis ausgrenzen oder versuchen, mit ihnen zu reden?“

„Welche Strömung des Feminismus geht zu weit, welche nicht weit genug?“

„Reicht es, unser Wirtschafts- und Finanzsystem zu reformieren oder braucht es eine Revolution?“

Wir wünschen uns außerdem einen regen Austausch mit unseren Lesern, denn wir wollen unsere Arbeit und Positionen stetig reflektieren.