Vollpfostengeschacher

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Es waren leichtere Zeiten, als Gott noch seinen König erwählte. Einfach durch Geburt. Heute ist es harte Lobbyarbeit, um an die Spitze der Regentschaft zu klettern. Noch härter ist es, wenn gar keine Referenzen vorhanden sind, außer der eigenen „Fraulichkeit“. Unter Gott hätte es sowas nicht gegeben.

Wäre das EU-Parlament kein bürokratisch-politischer Haufen, sondern beispielsweise ein Mitschüler, wir hätten ihn uns nach dem Unterricht geschnappt und im WC eine „Spülung“ verpasst. Wären wir Gott, hätten wir es längst geflutet und ins Mittelmeer gespült.

Und nun das: Ursula von der Leyen, die derzeit auf dem vorletzten Platz der beliebtesten PolitikerInnen Deutschlands rangiert, beim Prinzip „Verhütung“ gleich sechs Mal scheiterte und die Bundeswehr zu einer weltweiten Lachnummer verunstaltete, soll Kommissionspräsidentin der EU werden. Da kann man Freiwild auch den Integrationsbambi verleihen oder nach Lena Meyer-Landrut einen Hochschul-Hörsaal benennen. Letzteres hat man sogar getan (nordbayern.de) und damit bewiesen, dass jeder alles sein kann, wenn es nur pressewirksam in Szene gesetzt wird. Lena Bildungspreisträgerin, Nestlé nachhaltig und von der Leyen Kommissionspräsidentin. Hoffen wir mal, dass der Pilot beim Flug in den nächsten Urlaub auch wirklich eine entsprechende Ausbildung genossen hat und nicht unterm Jahr der Schulbusfahrer ist.

HuiBuhrsula geht um

Jetzt wird der „Flintenuschi“ (heute show) – anstelle Brüssels Unfähigkeit – in den Medien der Marsch geblasen, was ihr als Verteidigungsministerin natürlich nicht unbekannt ist. Konnte ihr die Berater-Affäre nichts anhaben, das interne Nazi-Devotionalien-Desaster kein Bein stellen, so soll die bloße Nominierung jetzt das Schreckgespenst HuiBuhrsula umhergeistern lassen.

In Niedersachsen tauschte sie den Arztkittel und das Mitgefühl gegen Karriere und Politinszenierung. Das Landesblindengeld musste als erstes dran glauben, denn die bibelfeste Christin weiß, dass Blindheit eine Strafe Gottes ist. Und auch der Volksmund weiß, ein blindes Huhn gönnt dem anderen kein Korn.

Der Zufall oder der Teufel haben sie 2005 ins CDU-Präsidium gewählt und von da ging es direkt als Familienministerin ins Kabinett Merkel I. Dann weiter ins Arbeitsministerium und anschließend bis heute als Verteidigungsministerin in den schicksalsträchtigen Vorsitz der Bundeswehr. Alle Ämter füllte sie komplett aus, eine Volluschi, tauglich und in voller Montur ein Hingucker, der jeden Widerstand fahren lässt und sofort zum IS übertritt.

Mutter allein kann Karriere nicht sein

Promovierte Politikerin, Rollenvorbild und Mutter, die gerne ihr eigenes Süppchen kocht.
Das verpönte Heimchen am Herd hat sie abgelöst durch die unbedingte Pflicht zu Beruf und Karriere mit inkludierter Familienplanung. Unter dem Schlagwort „Elterngeld“ hat sie erstmals die Unterstützung der Eltern an deren Gehalt gekoppelt. Nur Doppelverdiener können davon profitieren und die Hauswirtschaft war zum Wohle der BWLer abgelöst.

Schon damals lässt sie mittels Steuergelder Medienberichte in Umlauf bringen, die ihre eigene Auslegung positiv übernehmen, zeigt sich gewieft, urselt sich durch. Krippenplätze nicht nur für das Jesuskindlein, sondern für alle. Eine post-sozialistische Philosophie ganz im Sinne des Merkel-Kabinetts.

Um für ihr Zugangserschwerungsgesetz zu werben, war sie sich nicht zu schade, den Medienvertretern Kinderpornographie vorzuführen. In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt und Madame befindet sich seit 2003 im Polit-Krieg. Auch deshalb musste der Weg langfristig dorthin führen, wo Krieg gelebt und gestorben wird. Mit Gala, Bunte und Superillu marschierte sie bei der Marine auf. Einen Krieg gewinnt eine von der Leyen nicht mit Ausrüstung und Waffen, sondern mit Presse, Beratern und der Wucht der Bilder.

Vom Bilderberg nach Brüssel

So durfte sie ab 2015 auch der Bilderberg-Konferenz beiwohnen. Vielleicht wieder Zufall, vielleicht der Plan des Teufels General (Zuckmayer).
Vieles hat sie erreicht, ist oft gescheitert, aber hat sich eines bewahrt: Ihre Unbeliebtheit

Jetzt steht sie vor den Toren Brüssels wie einst Hannibal vor Rom. Auf einem europäischen Wahlzettel war sie nirgends zu finden, ihre Tarnung also perfekt, jetzt aus dem Dickicht zu taumeln, wenngleich angeschlagen, aber überraschend zuzuschlagen solange Brüssels Flanken offen sind.

Ansonsten wäre sie vielleicht die neue Präsidentin des DFB geworden. So bleibt der Schaden wenigstens dem Fußball fern. Der hat durch die Frauen-WM schon genug gelitten. Kein Titel, kein Trikottausch, keine Titten.

Doch eines hat Brüssel mit dem Fußball (Uli Hoeneß) gemein: Mit Christine Lagarde soll ihr eine finanziell untreue und verurteilte, jedoch nie bestrafte Frau dann Feuerschutz geben, während jeder andere Vorbestrafte bestenfalls noch als Pizzafahrer einen Job bekäme.
Nur Fußball und Politik haben da ihre eigenen Gesetze. Demokratische sind es keine. Von Gott gewollte auch nicht. Bei aller Warnung vor dem Klimawandel, Hand aufs Herz: Die Sintflut kann eigentlich kommen. Verdient wäre es allemal.

Bild: © Bundeswehr/Jane Hannemann

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Article by Fabian Schütz

Geboren in der Nähe von Augsburg, aufgewachsen ohne Verstand aber mit sehr lieben Eltern, hat traurige Berühmtheit als Klassenclown erlangt. Danach Buchhändler, dann Student des Journalismus und hat die Liebe zur Kunst entdeckt. Die Kunst des Blödsinns. Seitdem hat er beschlossen die Menschen um sich zum Lachen zu bringen. Er mag keinen Rosenkohl, Hitler und Katzen. Er glaubt das sei die Dreifaltigkeit aus der Hölle.